Der Unterschied

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Das Rasseprofil des Zwergpinschers

Der Zwergpinscher ist ein sehr aufgeweckter kleiner Gefährte. Vom Charakter her ist er  temperamentvoll, anhänglich und verschmust, immer für ein Spielchen aufgelegt und sehr gelehrig. Sucht man einen sehr ruhigen, trägen Hund, dann ist der Zwergpinscher nicht der Richtige.

Zwergpinscher vertragen sich gut mit anderen Hunden, sofern sie als Junghund gut sozialisiert wurden. Es kommt nicht selten vor, daß bei einem größeren Zweithund der Zwerg den Chef spielt. Auch mit Katzen, Vögeln und anderen Haustieren in der Familie freundet er sich schnell an. Trotzdem neigt der Zwergpinscher dazu, freilebende oder freilaufende Tiere, die vor ihm die Flucht ergreifen, zu jagen.

Zwergpinscher haben meist einen ausgeprägten Wachinstinkt, und melden jeden Eindringling sofort, er ist aber kein Kläffer soweit man ihn erzieht. Der Zwergpinscher kann auch gut in einer kleinen Wohnung gehalten werden. Eine Stunde Auslauf, wenn man will auch mehr, sollte man einplanen, außer bei Regenwetter und extremer Kälte, da verkriechen sich die Zwerge lieber unter der Bettdecke.
Wenn man ihm das Spazieren gehen bei jedem Wind und Wetter schon von klein auf angewöhnt, ist auch das kein Problem. Zwergpinscher die nicht so viel Bewegung haben, müssen dafür zu Hause umso mehr beschäftigt werden, damit sie ausgelastet sind.

Im Allgemeinen gilt:
Der Zwergpinscher ist nicht wie ein Kleinhund zu behandeln, sondern fordert gleich viel Beschäftigung und Erziehung wie sein großer Vetter, der Deutsche Pinscher.

Laut Rasseporträt ist der Zwergpinscher ein Haus- und Begleithund, er kann aber trotz seiner Kleinheit noch vieles mehr. Ob Sport- oder Wachhund, Therapie- oder Schoßhund, Clown, Spielgefährte, Seelentröster und Freund.... all diese Fähigkeiten machen den Zwergpinscher zum Allrounder. Beim Wandern, Joggen, Radfahren und Skaten überall will der Kleine dabei sein und hinkt seinem großen Bruder um nichts hinterher. Anpassungsfähigkeit ist nur eine seiner Stärken.

Zwergpinscher sind sehr verspielt, aufmerksam und wirklich kluge, kleine Hunde, die bereit sind zum Lernen wenn man es interessant und spielerisch gestaltet. Auf Hundeplätzen wird oft nur so gestaunt, da er mit seiner Aufmerksamkeit und seinem Lernwillen anderen Rassen weit überlegen ist.
Im Agilitysport bemerkt man den Teamgeist des Zwergpinschers. Durch seine Gewandtheit und
Schnelligkeit ist er dafür wie geschaffen.

Natürlich muß er genauso erzogen werden wie ein großer Hund, und man muß konsequent sein, denn er testet schon seine Grenzen aus. Deshalb raten wir den künftigen Zwergpinscher-Besitzern auch eine Hundeschule zu besuchen. Welpen-, Junghunde- und Begleithunde-Kurse sind zu empfehlen.

Zwergpinscher sind nicht gerne allein und sollten nicht länger als 4 bis 5 Stunden allein zu Hause gelassen werden. Sie sind sehr familienbezogen und verschmust, und suchen den Kontakt zum Menschen.

Also nichts für ganztags Berufstätige, außer er darf bei der Arbeit dabei sein. Hunde die zuviel alleine sind, werden meistens verhaltensgestört, knabbern alles an, bellen häufiger, werden nur schwer oder gar nicht stubenrein, d.h. man wird keine Freude an ihm haben und Probleme sind vorprogrammiert.

Reinrassige Zwergpinscher sind zum Glück noch sehr robuste, gesunde Hunde. Sämtliche Erbkrankheiten an denen einige Zwergrassen häufig leiden (Patella Luxation, Herzerkrankungen, Augenerkrankungen) treten beim echten Zwergpinscher nur äußerst selten auf und sind keine rassetypischen Krankheiten.
Zwergpinscher haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von ca. 14 - 15 Jahren.

© pinscherzucht.at